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18.09.2007 Einstein-Marathon zum Aufwärmen - Martin Krick und Rupprecht Lange starten Spendenlauf

WEISSENHORN (Illertaler Bote/Patrick Fauss) In Babenhausen und in Weißenhorn sind sie losgelaufen. Speyer ist die Station, die Rupprecht Lange aus Weißenhorn und Martin Krick aus Babenhausen heute Abend erreichen werden. Ihr Ziel ist das "FRIEDENSDORF INTERNATIONAL" im rund 750 Kilometer entfernten Oberhausen in Nordrhein-Westfalen.
"Wir sind seit Januar jeder 2500 Kilometer gelaufen, um uns körperlich vorzubereiten", sagt Rupprecht Lange. Der 25-jährige Medizinstudent startete am Samstag auf dem Weißenhorner Kirchplatz nach Ulm. Gegen 10.30 Uhr war Managementberater Martin Krick (56) in Babenhausen gestartet und lief um 13.30 Uhr, auf den letzen Kilometern begleitet von Läufern des TSV Lauftreffs und hupenden Oldtimern des Morgan-Clubs Allgäu, durchs Obere Tor in Weißenhorn.
Den Einstein-Marathon am Sonntag haben die beiden Athleten in ihre Laufstrecke ebenfalls eingebaut. Lange brauchte 2 Stunden und 53 Minuten. Krick absolvierte den Halbmarathon in einer Stunde und 53 Minuten. Die Lauf-Aktion trägt den Titel "750 000 Herzschläge für eine Chance auf Leben", weil die Herzen der Läufer etwa 750 000 Mal schlagen, bis sie in Oberhausen ankommen. Veranstalter ist der Lionsclub Babenhausen. Bisher wurden bereits 40 000 Euro von Firmen und Spendern aus der Region gesammelt. Auf weitere 10 000 Euro an Einnahmen hoffen die Läufer bei den Aktionen entlang der Strecke.
In den kommenden Tagen wollen Krick und Lange täglich 90 Kilometer bewältigen. Beide laufen jeden Tag zwei Mal zweieinhalb Stunden. Fahrradbegleiter versorgen sie mit Getränken. Eine Physiotherapeutin und eine Köchin sind ebenfalls im Tross dabei. Übernachtet wird in Wohnmobilen. Am kommenden Samstag wollen sie die Spendensumme an das Friedensdorf überreichen. Bis dahin wir ihnen das Projekt noch einiges an Kraft und Willen abverlangen: "Wir müssen jeden Tag 5000 Kalorien essen und sechs bis sieben Liter Wasser trinken. Das allein ist schon anstrengend", sagt Martin Krick.
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