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8. Tagesbericht Sa, 22.09.2007

8. Tagesetappe: Köln - Düsseldorf - Duisburg

Tageskilometer: 85 km
Gesamtkilometer: 723 km
Herzschläge: Martin 23740 / Rupprecht: 33940
Mitläufer: 24033
Gesamt - Herzschläge: 669252
Zusammenfassung
Ein warmer Lauftag mit einigen ungeplanten Aktionen. Der Start am Dom hat Dank der tollen Hilfe von Prof. Dr. Engelmann gut geklappt. Heute haben wir das Startteam neu zusammengestellt. Normalerweise hat Claudia Martin auf seinem ersten Turn mit dem Fahrrad begleitet. Aber sie ist eine begeisterte Langschläferin und sie wollte einmal ausschlafen. So ist also Simone mitgefahren.

Wir mussten Martins ersten Turn etwas abkürzen, da uns sonst die Zeitplanung und Wegplanung durcheinander geraten wäre. Rupprecht übernahm den zweiten Teil pünktlich. Simone musste etwas Gas geben, damit sie ihren Ruppi einholen konnte. Auf der diesmal durch eine Baustelle künstlich verlängerten Strecke haben sie sich dann auch noch vorne einen Plattfuss gefahren. Also mussten wir sie ungeplant auflesen und den kaputten Schlauch reparieren.

Gott sei Dank haben wir aber noch unsere anderen Läufer, die uns diesmal in der Planung gehalten haben. Zwei Teilstrecken wurden von ihnen übernommen, so dass Martin die Ehre vorbehalten blieb in Duisburg in die Anlage des ETUS Duisburg einzulaufen. Hier wurden wir vom Duisburger Lions-Club sehr herzlich empfangen. Natürlich war auch diesmal die Presse anwesend
Simones Tagebuch
Martin und Simone mit Prof. Dr. Engelmann.
Heute stand ein Radel-Vormittag für mich an. Weil Claudia gemütlich in den Tag starten wollte, begleitete ich Martin. Unser Weg führte uns auf der rechten Rheinseite bis Hitdorf. Nachdem sich Martin gestern ziemlich abrackern musst, tänzelte er heute wieder. Die Strecke war gut beschildert und einfach zu finden, so dass wir viel Zeit zum Tratschen hatten?zumindest dann, wenn Martins Handy einmal nicht klingelte und er an der Strippe hing. Es war auf jeden Fall interessant mit zu bekommen, wie locker er sich während der ganze Strecke unterhalten kann, ohne aus der Puste zu kommen. Rupprecht demonstrierte heute einmal wieder, dass das auch ganz anders sein kann.
Das Material leidet.
Als ich ihn 20 Minuten nach seinem Start eingeholt hatte, sah sein Laufstil schon verdächtig nach Schmerzen aus. Das wurde auf der ewig langen Strecke immer schlimmer. Durch eine Baustelle verlängerte sich der Weg noch mal und man kann sagen, dass er einfach eine Niete mit der Etappe gezogen hatte und seine Knie/Achilles Sehnen machten das ganze nicht besser. Kurz vor dem rettenden Wohnmobil hatten wir dann noch einen Platten, so dass wir gehend am Treffpunkt ankamen. Um das Tagesziel zu erreichen, war Claudia zu diesem Zeitpunkt schon unterwegs um "Kilometer zu schruppen".
Geselliges Beisammensein mit den Lionsfreunden.
Da Martins Knie auch nicht mehr ganz taufrisch war und Ruppi mit dick angeschwollenen Gelenken flach lag, bin ich dann noch ein 10 km Stück gelaufen. Martin kam dann locker flockig in Duisburg angetrabt. Hier warteten schon alle freudig auf ihn. Vor allem auch seine Lionskollegen aus Babenhausen, die Morgen bei der Spendenübergabe dabei sein werden, und heute mit uns einen geselligen Abend verbracht haben.
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