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7. Tagesbericht Fr, 21.09.2007
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7. Tagesetappe: Koblenz - Bonn - Köln
Tageskilometer: 95 km Gesamtkilometer: 638 km Herzschläge: Martin + Mitläufer 39646 / Rupprecht: 51680 Gesamt - Herzschläge: 587539
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| Zusammenfassung |
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Ein toller Lauftag mit einem überwältigendem Abschluss. Martins erster Turn war ein wenig länger als geplant, die Wegführung in Städten verläuft häufig anders als in den Karten verzeichnet. Wir haben daraus gelernt und versuchen das Risiko des Verpassens durch häufigen Telefonkontakt zu eliminieren. Auch heute haben die Teamläufer den Beiden wieder ein paar Kilometer abgenommen. Alle wollten mal die Strecke am Rhein genießen.
Über Andernach, Bad Godesberg und Bonn ging es nach Köln. Dort wurden wir vom Kölner Lions-Club und dem Fernsehen erwartet. Nach der herzlichen Begrüßung und Interviews konnten wir den herrlichen Blick auf den Dom und die Altstadt genießen.
Die Krönung des Tages war aber der fantastische Abend im Hause von Prof. Dr. Engelmann und seiner Familie. Selber ein ausgewiesener Ausdauersportler, ist er einer der Wenigen, die aus eigener Erfahrung ermessen können, was Martin und Rupprecht mit den Teamläufern leisten. Ein schöner Nebeneffekt des Abends, Uli hat, Dank Wotan, dem tollen Hund der Engelmanns, ein wenig von seiner Hundeangst verloren.
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| Simones Tagebuch |
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| Am Rhein - die Kathedrale von Remagen ist schon in Sicht. |
Das bewährte Team aus Martin und Claudia startete heute von Koblenz aus. Martin, der die letzten Tage wie ein junges Rehkitz durch Deutschland gesprungen ist, hatte heute seinen schwersten Tag. Von der ersten Etappe kam er völlig erschöpft nach weit über 3 Stunden Laufzeit in Andernach an. Er meinte dass die Streckenangaben zu kurz wären, es kam aber das Gerücht auf, dass es einen Unterschied zwischen "gefühlten" Laufkilometern und den Tatsächlichen gibt...
Dadurch kam natürlich auch Claudia mit dem Rad später an. Ruppi war pünktlich gestartet und ich hatte wieder einmal die tolle Aufgabe ihn via Rad zu verfolgen. Zu meinem Pech hatte er einen guten Tag, so dass es mit ordentlicher Strampelarbeit verbunden war, ihn zu erwischen. Die ganze Strecke bis zur Brücke von Remagen brachten wir sehr flott und ohne Zwischenfälle hinter uns.
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| Martin beim Mixen der Colamischung. |
Mittags absolvierte Uli die Strecke nach Godesberg und ich von dort nach Bonn, um Martin etwas zu entlasten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, entlang des Rheinufers zu laufen, und endlich einmal in die Stadt zu kommen, die ich bis dahin nur aus den Nachrichten gekannt habe. An der Kennedy-Brücke legte Martin noch mal los. Die 6 km schaffte er mit einem Colagemisch gut und war damit wieder guter Dinge für den nächsten Tag.
Jetzt stand die letzte Tagesetappe für Rupprecht an. Ich fuhr wieder als Begleitung mit und war neben der Verpflegung vor allem damit beschäftigt, Verwandte und Bekannte so zu koordinieren, dass alle mit ihm gemeinsam in Köln einlaufen konnten. Als erstes gabelten wir unseren Triathlonkollegen Uli auf, von dem schon ein netter Kommentar im Gästebuch zu finden ist.
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| Vor Köln kamen immer mehr Läufer und Radfahrer hinzu. |
Als nächstes trafen wir Maria, Steffi und Christoph, die alle zu Rupprechts Verwandtschaft gehören. Mit diesem sportlichen Haufen rollten wir unaufhaltsam Richtung Dom. Kurz vor dem Ziel kam dann noch Verstärkung vom Team dazu: Claudia, Uli und Martin. Der Einlauf wurde dann zu einem richtigen kleinen Spektakel, und ich fühlte mich wie ein Safety-Car, hinter dem eine Masse an Hochgeschwindigkeitsmaschinen herpreschte. Der Empfang durch den Lions-Club war schön und wir bekommen alles auf DVD.
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| Abendliche Verköstigung bei Engelmanns. |
Das Tageshighlight kam am Abend: Wir waren von der Familie Engelmann zu Speis und Trank zu sich nach Hause eingeladen. Es war einfach unglaublich, mit was für einer Gastfreundlichkeit und Herzlichkeit wir diesen Abend genießen durften. Neben dem köstlichen Essen, leckeren Kölsch und allem was das Herz begehrt, war es ein richtig lustiger, netter Abend!
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