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6. Tagesbericht Do, 20.09.2007

6. Tagesetappe: Mainz - Koblenz

Tageskilometer: 100 km
Gesamtkilometer: 543 km
Herzschläge: Martin 37822 / Rupprecht + Mitläufer: 46187
Gesamt - Herzschläge: 522002
Zusammenfassung
Ein schöner entspannter Lauftag. Es gab ein paar Mitläufer aus dem Team, die den beiden Hauptläufern ein paar Kilometer abgenommen haben. Dadurch war für Martin und Rupprecht der jeweilige Turn nicht so lang wie sonst. Es ging von Mainz über Ingelheim, Bingen, St. Goar, Bacharach, Boppard nach Koblenz. Die ganze Zeit am Rhein entlang.

Ein toller Empfang durch den Koblenzer Lions-Club am Deutschen Eck verbunden mit einer Spende. Fernsehen und schreibende Presse haben die Läufer interviewt.
Simones Tagebuch
Gruppenbild vor dem Start
Den heutigen Tagesbericht muss ich mit einem riesigen Lob für unseren Qualitätsmanager Gerd beginnen. Wie im echten Leben für große Unternehmen, hat er heute unser kleines Laufunternehmen perfekt durch den Tag gebracht. Gerade heute war das eine logistische Meisterleistung. Damit wir den Zieleinlauf pünktlich um 18 Uhr in Koblenz schaffen konnten, liefen wir überlappend. Das bedeutete, dass auch die Wohnmobile unabhängig voneinander an die jeweiligen Wechselpunkte fahren mussten. Gerd war der Commander und es lief wirklich einwandfrei!

Die erste Etappe gehörte wieder Martin, der sich heute einmal mit Lena als Begleitung auf den Weg machte. Um die Knie- und Achillesschmerzen von Rupprecht etwas abzufangen, teilten wir die Mittagsschicht in drei Teile von jeweils circa 11 km, die von Uli, Claudia und mir abgelaufen wurden. Das Wetter war wieder ausgezeichnet und man konnte die kurzen Etappen entlang des Rheins bei strahlender Sonne genießen.
Bei der Ankunft in Koblenz.
Nach meiner Laufetappe setzte ich mich gleich auf unser schickes Cannondale um mit Ruppi weiterzufahren. Dieser Streckenabschnitt war genial und ging wie im Flug vorbei. Wir hatten Boppard (die Heimat von Rupprechts Mama) als Ziel vor Augen und auf dem ganzen Weg erzählte Ruppi Anekdoten von Urlauben und Familientreffen. So kamen wir zum Beispiel an den Gaststätten "Das Boot" und "Der Landsknecht" vorbei, in denen das traditionelle, jährliche Familientreffen bereits einmal abgehalten wurde. In Boppard angekommen warteten auch schon beide Wohnmobile und wir hatten einen schönen Zeitpuffer, weil Rupprecht sehr flott unterwegs gewesen war. Diese Zeit nutzen wir aus, um gemütlich in der Sonne zu sitzen und das nette Städtchen zu genießen.
Scheckübergabe durch den örtlichen Lions-Club.
Einen Überraschungsbesuch bekamen wir dann noch von Rupprechts Patentante Mechthild, Million und deren süßen Tochter Lina. Nach diesem lieben Besuch sind wir mit noch besserer Laune zum nächsten Meeting-Point, kurz vor Koblenz, gestartet, da Martin sich gewünscht hatte, mit Ruppi am Deutschen Eck einzulaufen. Um für eine Extraportion Motivation zu sorgen, liefen Claudia und ich auch noch mit. Als laufendes Vierergespann mit Radbegleitung durch Lena und einem Mitglied des örtlichen Lions-Clubs, bahnten wir uns den Weg zu dem berühmten Platz, wo sich Mosel und Rhein treffen.
Interview mit dem Fernsehen
Das Timing war perfekt und wir liefen um 18 Uhr ein. Es waren viele Leute, Fernsehen und Radio da. Nach vielen Fotos, der Spendenübergabe von 500 Euro und dem Wimpeltausch machten wir uns dann auf in Richtung Schlafplatz. Dort kamen wir später am Abend endlich mal dazu, unsere eigene Homepage und die Bilder anzuschauen. Ein riesiges Dankeschön an Volker, der sich die Nächte um die Ohren schlägt, damit immer alles auf dem neusten Stand ist - und die Bilder so schnell zu öffnen sind!
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